Der Autor Hans-Detlef Bruß

Nach dem Abitur arbeitete ich von 1952 bis 1953 als Wetterbeobachter an der Meteorologischen Station Schwerin. Von 1953 bis 1958 studierte ich Meteorologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

 

Nach Abschluss meines Studiums nahm ich am Flughafen Berlin-Schönefeld eine Tätigkeit als Flugmeteorologe auf, wo ich später Leiter der Abteilung Vorhersage und Beratung wurde.

 

Bei vielen nationalen Wettkämpfen betreute ich als Wetterberater die Segelflieger vor Ort.

 

Bei den XI. Weltmeisterschaften 1968 in Leszno (Polen) beriet ich die Nationalmannschaft der Segelflieger der ehemaligen DDR.

 

Regelmäße Auswertungen der von mir eingeführten Flugberichte der Segelflieger über die angetroffene Thermik führten zu einer beachtlichen Verbesserung der Vorhersagen der Thermik.

 

Ich unterrichtete Piloten und Navigatoren der kommerziellen Luftfahrt, Segelflieger, Motorflieger und Fallschirmsportler.

 

Einen hohen Bekanntheitsgrad erlangte ich durch Rundfunk und Fernsehen. Viele Jahre trat ich live als Fernsehmeteorologe im Deutschen Fernsehfunk (DFF) auf. Die Fersehsendungen wurden aus den Studios des DFF in Berlin-Adlershof ausgestrahlt, anfangs noch in Schwarzweiß, ab 1973 auch in Farbe.

 

Aus den Sendungen im Berliner Rundfunk entstand das Taschenlexikon "Erdatmosphäre", das ich 1965 in Zusammenarbeit mit dem Geophysiker Dieter Sählbrandt (†) schrieb.

 

Von 1992 bis 1998 leitete ich beim Deutschen Wetterdienst (DWD) das Sachgebiet "Flugmeteorolgische Gutachten".

 

 In enger Zusammenarbeit mit der damaligen Flugunfallunter-suchungsstelle (FUS) beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) in Braunschweig untersuchte ich die Ursachen von Flugunfällen der Allgemeinen Luftfahrt.

 

Ab 1998  übernahm ich an der Flugsicherumgsakademie der Deutschen Flugsicherung (DFS) in Langen für 2 Jahre eine Lehrtätigkeit im Fach Meteorologie.

 

In meinem Buch "Flugmeteorologie"  konnte ich auf meine langjährigen Erfahrungen auf dem Gebiet der Flugmeteorologie zurückgreifen.